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Über das Rued-Langgaard-Festival

Das Rued-Langgaard-Festival findet jedes Jahr Anfang September in Ribe statt. Es wird Musik von Rued Langgaard und verwandten Komponisten, besonders aus dem 19. und 20. Jahrhundert, aufgeführt.

Im Zentrum des Festivals stehen Aufführungen von Musikdramatik oder größere Orchesterwerke, vorzugsweise aus der symbolistischen Epoche um das Jahr 1900. Aber auch Kammermusik, Chor- und Orgelkonzerte spielen eine wichtige Rolle. Mittels einer im Zusammenspiel mit der Architektur des Doms zu Ribe entwickelten visuellen Inszenierung wird mit der Vermittlung der Musik und ihres Ideengehaltes auf eine zeitgenössische Weise experimentiert. Und via Vorträge, Künstlerbegegnungen, musikalische Happenings im öffentlichen Raum, Filme, Gedichtlesung u.a.m. wird die Musik in eine neue Perspektive gerückt.

Das Rued-Langgaard-Festival ist in Ribe beheimatet, und die künstlerischen Aktivitäten entfalten sich im und um den Dom zu Ribe, wo Rued Langgaard in den Jahren 1940-52 Domorganist war.  Mit seiner überschaubaren Größe ist Ribe ein idealer Ort zur Erzeugung einer eigentlichen Festivalstimmung für auswärtige wie einheimische Gäste.

Ribe wurde von Beginn an um den Dom herum errichtet, und es ist die älteste Stadt des Nordens mit einem gut erhaltenen Stadtkern, der die Vergangenheit auf einzigartige Weise vergegenwärtigt. Mit seinem Fokussieren auf existenzielle Problemstellungen und neue künstlerische Ausdrücke weist das Festival zugleich in die Zukunft.